Nationalpark Rincón de la Vieja

Drei Tage waren wir im Nationalpark Rincón de la Vieja.

Der Nationalpark liegt 25 km entfernt von Liberia, in der Provinz Guanacaste. Der Vulkan hat eine Höhe von 1.916 m. In seinem Krater in mehr als 1.800 m Höhe befindet sich ein Säuresee, der 100 m unter dem Kraterrand liegt und einen Durchmesser von ungefähr 250 Metern hat. In ihm werden Temperaturen bis zu 90 °C gemessen.  Der letzte Ausbruch ereignete sich am 22. September 2011.

Quelle: Wikipedia

Im südöstlichen Bereich des Nationalparks befindet sich die Zona Santa Maria. Dort gibt es einen Campground. Die Zona Santa Maria ist von Liberia über eine Schotterstraße erreichbar. Als wir dort entlang fuhren, war mir klar, warum Jeremias mich bat, ein Geländegängiges Auto zu mieten. 

Der Campground ist bei weitem nicht mit einem Campingplatz nach europäischem Standard zu vergleichen.  Es ist einfach nur ein eingezäunter Bereich mit einer Wiese, einem kleinen Waldstück mit schon etwas in die Jahre gekommenen Sitzgruppen aus Holz, einem Spülbecken und einer kleinen Sanitäranlage.

Wer sich in Frankreich oder Italien über die Sanitäreinrichtungen der gemeindeeigenen Campingplätze beschwert, sollte auf keinen Fall in Costa Rica Camping machen. Das eignet sich nur für eingefleischte Camping-Fans. Sagen wir mal, es ist sehr rustikal.

Es gibt nur zwei kalte Duschen, die jeglichen Komfort vermissen lassen und zwei Toiletten. Nachts gibt es keinerlei Beleuchtung, was wohl daran liegt, dass das bisschen Strom, was die Anmeldung benötigt, durch zwei Solarpanels auf dem Dach der nachgebauten Costa Ricanischen Finca gewonnen wird. Mehr Strom gibt es da nicht. Und da Solarpanels nachts keinen Strom produzieren, ist es eben dunkel.

Die Fahrt von San José zum Nationalpark Rincón de la vieja war bereits recht anstrengend, zumal wir zu einer Zeit unterwegs waren, in der halb Costa Rice Richtung Meer unterwegs ist. Dazu kommt noch, dass es hier sehr steile Berge gibt, an deren Steigungen meist die schweren Lastwagen zu kämpfen haben.

Darum kamen wir dann erst in der Dunkelheit auf dem Campground an, stellten unser Zelt auf und hatten dann unser Abendessen in dem spärlichen Licht der Finca am Eingang des Parks.

 

Hasta luego.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.