Tag 1, Rancon de la Vieja: Marsch zum Vulkan.

zünftiges Frühstück

Nach einem orginal costaricanischen Frühstück mit gebratenem Reis und herrlichem Kaffee sollte es am ersten Tag zu einer Wanderung zum Vulkan im Naturschutzpark Rancon de la Vieja gehen.

Laut unserem Reiseführer Daniel sollte dieser Trip über ca. 7 km Fußweg gehen.

Vorbereitung für Frühstück
Entspannung, bevor es losgeht

Unter normalen Bedingungen wäre das also ein Marsch unter 3 Stunden. Mal sehen, ob das auch klappt. Aber erst mal ausgiebig frühstücken und Kräfte sammeln. Es sollte anstrengend werden, da

Wasserfall

Vulkane in der Regel recht hoch sind. Zudem haben die Costaricaner anscheinend noch nie gehört, dass man Berge nicht unbedingt auf dem direkten Weg senkrecht nach Oben besteigen muss. Serpentinen kenn die da anscheinend nicht.

Nach dem Frühstück ging es dann los. Mit Fotoapparat, Hut und viel Elan wurde der Trip dann gestartet. Erste Station war ein wunderschöner Wasserfall mit herrlich klarem Wasser.

Nella, ausgelassen

Die Stimmung war ausgelassen und das Wetter super. Im Wald war es angenehm kühl und ein frischer Wind brachte zusätzliche Kühlung.

Der urwüchsige dichte Wald in diesem Nationalpark hat mich schon sehr beeindruckt.

Auch die bunten Blüten und die Bäume sind herrlich und urig zugleich.

Die Wege im Nationalpark gleichen nicht den deutschen Wanderwegen, die man so kennt. Es sind eher Trampelpfade mit

großen Steinen und ausgetretenen Stufen.

Auch so manche Liane hing da schon mal quer, was bei manchen die Spieltriebe weckte.

Daniel, ausgelassen

Landschaftlich auf jeden Fall sehens- und erlebenswert.

Soweit das Auge reicht Pflanzen, die wir eigentlich nur aus der Gärtnerei kennen.

Gipfel des Vulkans

Aus dem ursprünglich dreistündigen Marsch wurden am Ende dann doch 7 Stunden, bis wir auf dem ca. 1.900 Meter hohe Vulkan ankamen. Grund dafür waren die andauernden Aufstiege über senkrecht am Berg aufsteigenden Wege.

Heiße Öffnungen des Vulkans

Am Gipfel des Vulkans änderte sich die Vegetation schlagartig. Herausgetreten aus üppigem Waldgebiet erinnerte der Gipfel eher an eine Art Steppe mit Gras und struppigen Sträuchern. Überall roch es nach dem schwefelhaltigen Vulkanschlamm, der in einigen Öffnungen zum Vorschein kommt und lustig vor sich hin blubbert.

Die Sonne brannte und der kühle Wind war auch nicht mehr zu spüren.

Müder Krieger 1

Nach dem anstrengenden Aufstieg zum Vulkan waren alle ein wenig erschöpft. Allen voran der älteste der Gruppe- Ich-.

Müder Krieger 2

Da der Aufstieg bereits mehr als den halben Tag andauerte, war es eigentlich klar, dass der Rückweg nicht vor Einbruch der Dunkelheit zu schaffen ist. Demnach mussten wir uns etwas einfallen lassen, wie wir wieder zur Zona Santa Maria zurückkommen sollten. Mittlerweile war auch schon Schließenszeit des Parks und wir mussten ihn verlassen.

Primaten in freier Wildbahn

Glücklicherweise fanden wir eine nette deutsche Touristin, die auf Photosafari war, die bereit war, uns mit dem Auto zu unserem Campground zu fahren. Zumindest mal zwei von uns. Daniel und mich. Daniel nahm dann das Auto zurück und holte die anderen am Eingang des Nationalparks wieder ab. Die Wartenden vertrieben sich die Zeit anscheinend mit allerlei Unfug.

Mias

Währenddessen nahm ich eine kalte Dusche am Campground, und wartete dor auf die Andern. Bis sie ankamen war es bereits stockfinstere Nacht.

Der Tag hatte sich mit all seinen Strapazen auf jeden Fall gelohnt.

Nella und Pame

Einige wunderschöne Bilder werden mich immer daran erinnern. An den Wald, die Echsen, die Schmetterlinge, die wunderschönen Blüten und vor allem die unheimlich netten und freundlichen Menschen aus Costa Rica. Allen voran Nella und Pame.

 

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